Geschlossene Systeme werden seit langem erfolgreich mit
(Generalisierungen von) Petrinetzen modelliert. Nebenläufigkeit und
Kausalität von Ereignissen in diesen Modellen sind gut verstanden und
werden bei der Verifikation mit Partialordnungstechniken ausgenutzt.
Für offene Systeme gibt es aber mehr offene Fragen als etablierte
Theorie.  Ein Erklärungsversuch dafür ist, dass die aktuellen Methoden
aus der Welt der Prozesskalküle die Interaktionen eines offenen mit
seiner Umwelt grundsätzlich verschieden betrachten: es ist im
wesentlichen egal welcher Typ von Ereignis jeder Interaktion zu Grunde
liegt, es kommt darauf an, welche Ressourcen und Informationen
ausgetauscht werden.

Beim Treffen in Bamberg haben wir eine schöne Diskussion zu offenen 
Petrinetzen (als spezielle Graphtransformationssysteme) gehabt. Bleibt
zu hoffen, dass wir die Gelegenheit haben werden, diese weiterzuführen ...

Attachments:
Download this file (Nebenlaeufigkeit-Interaktion.pdf)Nebenlaeufigkeit-Interaktion.pdf[ ]242 Kb